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On 10.01.2021
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Crans 83 ROMANO. Fabeln, a. Gorgier 85 Lied e r über die Ehe. Grange Waadt. Lustige Gedichte. Jurten 89 Die verlassene Schäferin.

Freiburg 91 Volkslieder, a. Belfaux 92 Tanz- und Spottlieder. Geschichte von Pequin. Die Feen von Grand' Combe. Evolene 99 SAVOYISCH.

Wolf und Fuchs. Drei Arten von Burschen. Die drei geschickten Brüder. Saint-Maurice-de-l'Exil BURG. KOLONIE IN ITALIEN. An die unbefleckte Jungfrau, b.

An den Fürsten von Troja. Faeto ANHANG. Bei diesem Buch hat mir das Bedürfnis die Feder in die Hand gedrückt. Immer mehr Averden die Mundarten in den Kreis wissenschaftlicher Betrachtung gezogen, immer mehr bricht sich die Erkenntnis Bahn, dafs, ohne sie zu beachten, die Linguistik nirgends zu gesicherten Resultaten gelangen könne.

Ein gi'ofs angelegtes Unternehmen, der Sjtrachatlas von Gillieron und Edmont , zeigt uns so recht deutlich , wieviel aus dem Stvidium der Patois zu gewinnen ist, aber auch wieviel man awi diesem Gebiet zu tun bisher versäumt hat.

Das uns neu dadurch erschlossene Material sollte als neuer, reicher Quell der Forschung ergiebig benutzt werden, und Hunderte von Monographien, alle wichtig, alle reich an wissenschaftlichen Ergebnissen, liefsen sich damit schreiben.

Dazu brauchte man aber auch Dutzende von gut geschulten Bearbeitern, und an denen ist leider empfindlicher Mangel, so lange es an Hilfsmitteln fehlt, sie heranzubilden.

Diesem Mangel sollte aber möglichst schnell abgeholfen werden; denn viel steht auf dem Spiel, was gar bald auf immer verloren sein würde.

Der Sprachatlas, so gewaltig und imponierend er auch ist, ist doch notwendigerweise ein Fragment, sowohl in bezug auf den gebotenen Sprachstoff, als in bezug auf die gewühlten Orte.

Vieles Avird noch ergänzt werden müssen; und zur Ergänzung Würde manches sich wohl aus gedruckten und geschriebenen Dialekttexten, Grammatiken, Wörterbüchern gewinnen lassen, anderes aber mufs noch direkt abgehorcht und ausgekundschaftet werden, und dazu wird, wenn nicht alle Anzeichen trügen , nicht mehr lange Gelegenheit sein.

Aber nicht mir um seine Schüler zu neuen Arbeitern heranzubilden, auch inu ihnen in den Bau inul in die Geschichte der Schrift- und Literatursprache einen klareren Einblick zu verschaffen, wird wohl mancher Hoch.

Dieses Bediirfnis konnte aber schwer befriedigt werden, da es an Hilfsmitteln fast gänzlich feldt. Das beste ist ja wohl Lektüre und Interpretation von Texten; diese aber sind ganx in Zeitschriften und seltenen Büchern vei'streut, so dafs sie für den jedesmaligen Gebrauch erst hekto- graphiert oder sonstwie vervielfältigt hätten wenleii müssen.

Das ist aber so zeit- raubend um! VIII Vorwort. So hoffe icli denn, manchen Lehrern einen Dienst zu erweisen, wenn ich die vor- liegende Chrestomathie herausgebe.

Der darin gebotene Stoff soll etwa für zwei- stündige Übungen während eines Wintersemesters ausreichen. Die Behandlungsweise wird bei solchen natürlich vorwiegend die vergleichende sein.

Um nun auf der Basis dieser vergleichenden Behandlung dem Studenten die Teilnahme an der Inter- pretation zu ermöglichen, habe ich die Einleitung und das Wörterverzeichnis hinzu- gefügt.

Letzteres betrachte ich dabei nur als Ergänzung der Einleitung; ein ausführ- liches Glossar, in dem jedes neufranzösische Wort unter einer Menge blofs lautlich oder morphologisch abweichenden Formen wäre verzeichnet worden, hätte ja bei vorliegendem Buch wenig Sinn , da man von dem , der an das Studium der Dialekte schreitet , eine gewisse Kenntnis des Schriftfranzösischen billig voraussetzen kann.

Aber ich mulste für die Einleitung auch ein gewisses Mafs von historischer Sprachkenntnis voraus- setzen, sollte diese nicht über Gebühr anschwellen.

Teil durcharbeiten, ehe er an das Studium der Einleitung herantritt. Die Einleitung hat aufser dem erwähnten Zweck, das für die Interpretation nötige Material übersichtlich zusammenzustellen , noch den zweiten , als Schlüssel zum Ver- ständnis der Texte zu dienen, wenn dem Interpretanten die dazu nötigen Hilfsmittel etwa irgendwo fehlen sollten.

Zu diesem Behufe sind auch manche vereinzelte Er- scheinungen und vieles, dessen Deutung unsicher ist, darin aufgenommen worden, das sonst ganz gut hätte wegbleiben können.

Auch beim Selbstunterricht kann sie aber luiu mit Nutzen verwendet werden; wer sich etwa an der Hand meines Buches einige Kenntnis der französischen Dialekte verschaffen will, wird es bei ernstem Willen tun können, wenn ihm auch die Sache nicht leicht gemacht ist.

Er möge zunächst den Text selbst lesen und sehen, wie weit er dabei in das Verständnis vordringen kann. Dann möge er erst die Einleitung zu Rate ziehen, die ihm über das bisher unverstan- dene oder falsch verstandene durch die Anführung der vorkommenden oder diesen analoger Formen im jeweilig richtigen Zusammenhange die nötige Aufklärung geben wird.

Er gehe dabei von Stücken aus, die sich wenig von der schriftfranzösischen Sprache entfernen: Nr. S, 24, 30, 31, und arbeite dann immer eine zusammen- gehörige Gruppe auf einmal durch.

Dagegen mufs ich au. Wenn trotzdem auch so manches neue Licht auf die Erscheinungen und namentlich auf deren geographische Verbreitung fällt, so wird das hoffentlich nicht unAvillkommen sein.

Dafs ich selbst, nur um dieses Material nach wissen. Hätte ich aber alles das aufgenommen, so wäre der Umfang der Einleitung leicht auf das doppelte oder dreifache angeschwollen und das Gebotene wäre doch noch vielfach fragmentarisch geblieben.

Es soll eben der Interpretation vorbehalten sein, die Erscheinung über das in der Einleitung Gebotene hinaus zu ver- folgen und ihre Ausbreitung und wechselnden Bedingungen zu untersuchen.

Die Literaturverweise der Einleitung haben im allgemeinen nur den Zweck, längere Ausführungen zu ersparen, wo solche nötig wären.

IX Quellenangabe ist doch wohl nur dann nötig vind üblich, wenn die grammatische Einzel- erscheinung zum Gegenstand der Untersuchung gemacht ist, nicht wo es sich einzig um den Sprachgebrauch eines Autors handelt, noch viel weniger, wo es sich um einen elementaren Gesamtüberblick über die Sprachgestaltung einer grofsen Gruppe von Dialekten handelt.

Da wäre es sicherlich keine lohnende und auch oft keine sehr leichte Arbeit gewesen, in jedem Falle genau zu unterscheiden, was ich aus andern Arbeiten besonders natürlich aus Mej-er-Lübkes Grammatik geschöpft und was ich durch eigene Beobachtung gewonnen habe.

Was nun die Texte selbst betrifft, so bitte ich die Teilung in Dialekte, wie ich sie aus praktischen Gründen vorgenommen habe, nicht mit der Lupe zu prüfen.

Sie ist weder rein geographisch, noch rein linguistisch und dient nur zur beiläufigen Orientierung. Selbst die Grenzen zwischen den beiden Hauptgebieten könnten leicht bestritten werden.

So könnte vielleicht Nr. Was diese Be- zeichnungen selbst betrifft, so stützen sie sich auf die Ausführungen von Meyer-Lübke Einführung S.

Franko -provenzalisch mochte ich Dialekte nicht nennen, die in allen wesentlichen Punkten mit dem Französischen übereinstimmen, Mittelrhönisch pafst wenig für ein Idiom, das auch auf einem ziemlich grofsen Teil des Eheingebietes gesprochen wird.

Südostfranzösisch könnte leicht zur Verwechslung mit dem südöstlichen Teil des franko-französischen Gebietes also Franche-Comte, Bourgogne, Nivernais usw.

Wer auch gegen meine Bezeichnungen Bedenken hat, setze doch einfach für Franko-Französisch Niederfranzösisch, für Burgundo-Französisch Oberfranzösisch ein.

Was die Auswahl der Texte betrifft, so liefs ich mich durchweg von sprachlichen Gesichtspunkten leiten und habe die stofflichen beiseite gelassen; denn wer in solchen Dingen zwei Hasen verfolgt, pflegt keinen zu erjagen.

Immerhin hat es der Zufall ge- fügt, dafs fast alle der in Betracht kommenden Literaturgattungen in dem Buche ver- treten sind; nur die kleineren Arten, Sprichwörter, Wetterregeln usw.

So kann denn das Buch, besonders solange es au etwas dafür Geeigneterem fehlt, wohl auch als Grundlage für stoffliche und folkloristische Übungen benutzt werden.

Die Texte zerfallen in phonetisch kvirsiv und historisch antiqua gedruckte. Ich bevorzugte, wie leicht begreiflich , die ersteren, konnte aber die letzteren nicht ganz entbehren.

In morphologischer, syntaktischer und lexikalischer Hinsicht sind sie ja ganz den phonetischen gleichwertig, aber auch in lautlicher läfst sich vieles aus ihnen lernen, besonders wenn eine Anleitung vorhanden i.

Dafür genügt oft eine kleine Anzahl von vSchlüsselwörtern , die ich, wo mir solche zu finden möglich war in dem Abschnitt Z.

Wie die Sache nun heute liegt, mufs der Lernende auch in der Lektüre der historischen Orthographie einige Übung erlangen; denn vielfach besteht Gefahr, dafs Mundarten aussterben, für die nur solches Material zu Gebote steht.

Bezeichnend dafür sind die Verhältnisse in Perche. Die hier vor oineiii. S 74, und morphologischen vgl E. Stück 32 entspricht.

Jahrhundert, das andere im An den historischen Schreibungen habe ich natürlich keine orthographischen Ände- rungen vorgenommen, dagegen habe ich aus naheliegenden Gründen die phonetischen in ein einheitliches System überführt.

Bei der Aufstellung dieses Systems waren prak- tische Gründe mafsgebend; ich hielt mich im ganzen an die Zeichen, die bei uns üblich sind und die in M.

Die grofsen Anfangsbuchstaben für Eigen- namen behielt ich konsequent bei, da sie das Verständnis ungemein erleichtern.

Nur bezüglich der Worttrennung, die infolge der E. Wenn dies Büchlein Anklang findet, so soll in Kürze auch eine ähnliche Samm- lung neuprovenzalischer Texte erscheinen.

Ich habe sie bereits vorbereitet, da sie nach dem ursprünglichen Plan mit den französischen vereinigt werden sollten.

Zuletzt habe ich noch die angenehme Pflicht zu erfüllen, jenen, die beim Zu- standekommen dieses Büchleins mitgewirkt haben, meinen herzlichsten Dank aus- zusprechen.

Er gebührt zunächst und besonders Prof. Meyer-Lübke, der mir — wie sonst, auch hier — mit Rat und Tat in liebenswürdigster Weise zur Seite stand.

Er gebührt ferner den Herren Proff. Richter, denen ich für manche freundlichst erwiesene Gefälligkeit dankbar verpflichtet bin.

Meines Dankes kann auch jeder sicher sein, der mich — öffentlich oder vertrau- lich — auf Mängel meines Buches aufmerksam macht.

Dafs es ein Ding der Unmög- lichkeit war, Unrichtigkeiten, Ungenauigkeiten , Inkonsequenzen völlig zu vermeiden, wird mir gewifs jeder gern zugeben, der sich einen Moment lang selbst vor die Aufgabe gestellt denkt, die ich zu lösen versucht habe.

Hat es mir dazu an Vorarbeiten in vieler Hinsicht gefehlt, so möge doch wenigstens die Nacharbeit der Kritik lehrreich und ergebnisreich ausfallen!

Wien, den 5. November Im folgenden sind die allgemein gebrauchten Zeichen zusammengestellt; aufserdem waren aber für viele Stücke noch besondere nötig.

Darüber gibt der Abschnitt Z. Auskunft, der stets genau zu beachten ist. Xn Schlüssel zur phonetischen Umschrift. P b interdental.

Ä' ä y' guttural-palatal. Ic X f n, j, guttural. Y vokalisch. Bulletin du Glossaii-e des Patois de la Suisse Eomande. Bulletin des Parlers Normands.

K vor Konsonant. P vor Pause. Revue des patois später de philologie francaise et de Litterature. Revue des Patois Gallo -Romans.

V Var Varianten. Zur Beurteilung des lautlichen Wertes. Zur Umschrift. Herausgeber der einzelnen Stücke.

Vorbemerkung: In eckige Klammem eingeschlossene Wörter sind unsicher ge- deutete, d. Die kursiven Ziffern gehen auf die Paragraphen der Einleitung.

Die genaueren Qualitätszeichen sind nur dort angegeben, wo sie für den Zu- sammenhang wichtig sind; betreffs der nicht grade in Frage stehenden Phoneme wolle man also die Textstelle selbst nachschlagen.

Auch die "Wörter aus historisch ge- schriebenen Texten erscheinen hier phonetisch transkribiert. Stück 60 ist nicht berücksichtigt.

In den Mundarten gelten im allgemeinen die französischen Akzent- verhältnisse, estom STOMACHU 45 i bewahrt die lateinische Akzentstelle : riödffia HIRUNDINE 47 u, ist Paroxytonon geworden.

Wörter, die mit starkem emjjhatischen Akzent gebraucht werden, ver- legen diesen gelegentlich auf die erste Silbe: cd aUons 29 37, tucU toujoiirs 18 2 43 G9 44 9 vgl.

Gewisse Schwächungen des Tonvokals i7f. It 46 10 50 46 54 80 55 , dö eion DICUNT 49 74 , tiijihi NEBULA 57 4i. Das altfr.

Vokalen stammend Schwan-Behrens, altfr. Herzog, Frz.. Gehalten hat es sich nur häufig durch den Einflufs des Satzakzentes in gewissen syntaktischen SteUungen, besonders beim Pkir.

Viel altertümlichere Verhältnisse bewahrt das Burg. Hier ist — im Rahmen der Fälle, die im Altfrz.

Mannigfaltigkeit z. Aufserdem vi eil, laid v. Nach Palatal erscheint jedoch o u. Von Fällen wie ctro 50 48 ausgehend, ist die Endung der 1.

E 8 mnu umxi etc. Unklar ist dJce ALIQUID v. Zwischenvokal bei Proparoxji:. Hierher gehört vielleicht auch HOMINE 13, v. Ton- und Vortonvokale.

In östlichen Mundarten zeigt es jedoch Neigung, zu aUerhand e-Lauten überzugehen, besonders, aber nicht ausschliefshch, in vortoniger Stellung und vor Liquiden, in verschiedenem Umfang, ohne dafs sich vorderhand feste Gesetze aufstellen lassen.

Davon z. Die Folge dieser Schwächung ist gelegent- licher Ausfall arva 55 us v. Diphthong ci zu weisen scheint, der auch in veir 2, deit 2, reit 4, sei ci le neben mr 4 mie zu bestehen scheint.

In den benachbarten Gegenden scheint sich wenigstens vor- tonig u gelegeutHch erhalten zu haben vgl. Verschiedene Diphthonge in pü9? Den ur- sprüngUch richtigen Vokal bewahren hü:r beurre 39 22, üti outil 9 2, v.

ML I TECTU und vortoniges c, f-ff z. Die Stufe ei erscheint im Westen und z. Auf sie scheinen noch die Schreibungen mit ei in 36 zu weisen: mei 2, tei 14, fei foi 17, vei vois 53, kei 97, rei , nur im Auslaut, doch auch hier ohne i v.

Verdichtung des zweiten Elements zum Verschlufslaut z. Auf der Stufe ei kann aber das zweite Element ganz fallen und so erhalten wir verschiedene e-Laute : -e ; -e ; -ais, -ait, -aient 25 10 etc.

Durch Verlust des zweiten Elements in ai und äi v. Die Stufe öi hat sich häufig im Hiatus , ferner im Imperf. Neben finden wir im Osten gelegentHch a, -a ait 7 1 12 13 le 25, dra 15 2, ta etait 4, das sich wohl aus entwickelt haben, nicht nach 28 zu verstehen sein wird.

Unklar ist -m, xt für Verbalendung -ais 8e 12 43 3, ferner g aus 6? Die Stufe -ue läfst sich am besten im südl.

An andern Orten, nicht so konsequent: fm etc. Wie im Sckriftfranz. Daneben wieder ö in sä soif 24 Mit Mg sind ferner in früherer Zeit massenhaft Fremdwörter aus dem Schriftfranz, in die Dialekte gedrungen, so schon im Doch auch die Imperf.

Die Schriftfranz. Stufe ua endlich finden wir ebenfalls: fua fois 7 17, vna voit? VIDUA zeigt manchmal die Behandlung von freiem f, v. Mit diesen Beispielen geht auch im allgemeinen est zusammen: aägo : : 11 4 12 6 13 15 14 10 33 15 8 24 16 3 17 5 18 25 19 38 21 3, uud das Imperf.

Abweichendes: iiyävt oie -F ITTA? Fraglich ist die Hierhergehörigkeit von äpa:ts em- peche 3 8 4, vgl. E 7 SO auch in vielen Dialekten ; andere sind auf den Zwischenstufen stehen gebliehen oder haben von diesen aus anders entwickelt.

Die Stufe öti liegt vor in döu 13 Verwandtes dürfte die Schreibung eu 51 bedeuten v. Von öä gelangt man zu ü: -ü -ü -ORE 17 52 18 75 20 12 60 43 10 13, ü:r , sw seuls 20 13, v.

Einzelnes : LUPU ist , wie wir gesehen haben , häufig regekecht ent- wickelt, vgl. Ebenso possessives leur: lu: 49 38 Iq 15 Ferner meyq 15 eo, möso monsieur 44 31 ; PAVORE : ] aivu 1 42 4 6, pu9 34 3u y.

SUPRA, oü, amour etc. Tn den Mundarten finden wir z. Die Qualität des Vokals erscheint in den meisten Mund- arten, wo sie angegeben wird, als offen so 1 — 5, 11, 46, 50, 54, geschlossen in 16, 18 p; , oder bald dies, bald jenes 15, Herabsinken zu 9 und gänzlicher Ausfall v.

In den Auslaut getretenes e diphthongiert in BELLU, -ELLU v. Zunächst ist wieder für das Romand zu konstatieren, dafs q[ mit of zusammengefallen ist.

Einflufs in 59 gehalten piuo 1, muov E 9 m- 17 37 18 31, fi'o; avec, AD-HOC 17 15, wo; NOVTJ I Aus iiö erklärt sich wohl auch ü in pü 54 22, vü 36 trüvö 34 ; vortonig aus anal, ö in [krme creus- 58 21].

Unklar dagegen hü: 18 Die regeh'echte Wiedergabe von g[ erscheint in den Dialekten häufig auch da, wo sie das Schi-iftfranz.

Andrerseits findet sich AD-HOC mit p wie ECCE-HOC in altfi-anz. Auffällig ist die Wiedergabe von trop in trü 49 7 50 trQ 54 37 trüd 56 Gedecktes betontes und vortoniges diphthongiert in gewissen Stellungen mehrfach im Osten zu uo.

Sonst nur vor r v. A hat sich im gröfsten Teü des franz. Sprachgebiets gespalten, indem d[ sich zu e entwickelte. Diese Entwicklung haben nicht mit- oder vielleicht z.

E 10 " LAUTLEHRE. Wie die Beisj iele zeigen, hat a hier Neigung, in die labiale Eeihe über- zugehen, so finden wir demi auch direkt o blofs im Auslaut vor urspr.

Sonst also e in verschiedenen Qualitäten, auch -ä: -ATU 18 lu, -ATA 10, -AEE 13, [aber ie tel 11]. In manchen Mundarten findet sich Hinneigung zu ö-Lauten : -d -AJRE 30 3, fäsd -e 20, sd CADIT v.

Gedecktes und vortoniges a hat sich in der franz. Normalaus spräche in zwei Laute gespalten : ä und ä. Dieselben Tendenzen zeigen sich verstärkt, jedoch in wechselnder Verteilung und wechselndem Umfang im ganzen Osten.

Manchmal wird blofs unbetontes oder auch nur anlautendes a zu e: r eite 9 5 77, erire 15, edrese 23, epersü 54 etc. Andrerseits über a, v. Ell mirQ.

Vereinzelt finden sich auch Diphthonge : va:i va 29 3 neben vä: 1 ; Diphthonge scheinen auch die Schreibungen in 32 zu bedeuten : etwa madlö mal- heur 14, maorh le, adlür 23; vlao 1, sao ca 12, lao la 1, ao ä 2, a 13, tao tard 27 neben ta 38, saokriste 54; daneben e v.

AU, dazu FäUe wie CLA V U, PAGU, PARA B ULA, encore, ferner durch PAUSARE beeinflufst exposer etc. Dieselben Resultate, aber z. Schon hierbei ist au mehi'fach mit q[ v.

EU: rieni rhume 36 aa4. E 12 LAUTLEHRE. Nasaler Einfliifs. Folgender Nasal hat im Franz. Z Avis chenv okalisch ist er geblieben nnd in diesem Fall ist die Nasalierung des Vokals wieder rückgängig gemacht worden.

Jene franz. In strn 4 ist soigner an der Erhaltung des n schuld. Häufig ist die Erhaltung der Nasalierung des Vokals trotz des Folgens von Nasalkonsonant.

Dabei zeigt der Vokal häufig die für das Sclu'iftfranz. Der Qualitätswandel zeugt von ehemaliger Nasalierung, auch wo diese nicht mehi' vorhanden vgl.

E'13 , rasko. Andere Beispiele 8. Im Schi-iftfranz. Mit 17 vgl. Diphthongierung: fa:r cinq 51 Sonst also ist von palatalisierten Formen auszugehen, u.

Häufig tritt volle Delabialisierung ein: u. Aber auch sonst, wobei in manchen Fällen Vortonigkeit schuld sein mag und überhaupt merkwürdige Ungleichmäfsig- keiten zutage treten : m.

I67 I81, aber fem. Dann also m. Völliger Ausfall in Ina 54 Ausgenommen sind in manchen Mundarten die Fälle, wo es, wie in Proparo.

SIMUL, SIMILAT vgl. Zu FEMINA v. Regel- E 14 LAUTLEHRE. Zwischen o[ und gj besteht kein Unterschied mein- ; auch q[ ist meist, gJ immer damit zusammengefallen und wird insoweit unter einem behandelt.

Sie ergeben zumeist 6. Sonst nur vereinzelt: nä non 40 97 , da donc 47 so , Ica s. Diphthong V auslautend in ha:tad 32 8, haö 5, naö nom Selir häufig ist w, selten nasaliertes v.

Abweichend h'idm 58 3", etüno etonne 57 Sonstige Fälle von Denasalierung v. Daraus vy v. Einfaches e z. E 15 MITIS 21, daneben ve?

VENIT 45 a Für hien u. Übertragung urspr. Die urspr. Stufe e, f ist jedoch weit vei'breitet, vgl. Wo die beiden Laute zusammengefallen sind, haben sie sich z.

Häufig ist Denasaliei'ung eingetreten, aber selten konsequent. Deut- lich auf vortonige Stellung beschränkt im WaU. Ferner ä 54 1, sgvä a, da dents 2, lötä 4, ädra 3, i'idrä 7; saipäti cliai-- pentier 55 2, pädä pendant v.

Dcnasalierung auf der Stufe ä V. T, nur auf ä aus? Kurzform, ako 7 m v. Denasalierung besonders häufig bei INF ANTE , z.

Dissimilation, z. Während so in -väelen Wörtern die Dialekte das Etymon treuer bewahi'en als die schriftfranz. Orthographie [vgl.

Schon alt ist tä 40 3, trän- tremble- 40 72; femer sä 40 4, [ardgä 46 31, täfpeta 39, sovä eo, -mä ei], m, rädä 48 22 20, [vätre dissim.?

IJberent- äufserung in treJcilme 40 , [ene annee 41 59] , tädi tanchs 54 35, v. Den urspr. Dijjhthong weisen noch auf, z.

Der Südosten, der a[zu e nicht kennt 65 , be- wahrt z. In pä 39 67 dagegen fand Rückkehr zu a statt, vgl. Der Diphthong ist erhalten in dmae 27 v.

Auffällig ist i in der Weiterbildung minot menotte 33 Die FäUe aus urspr. Eine sekundäre Nasaherung, die über eine urspr.

Wortgrenz e hin- über wirkt, finden wii" in e n a v. Vorhergehender Nasal nasaliert auch recht häufig vgl. Mit der entsprechen- den Qualitätsvei-schiebung.

Nasalierung ohne klaren Grund findet sich mannigfach. In einem Teil des Walion. Besonders findet sie sich im absoluten Anlaut, wobei Präfixtausch resp.

Präfixtausch oder Bewahrung des Lat. Assimilation mag vorliegen in evJels? Dissimilation fühi-t manchmal zur Denasaherung: cfä etc. Beeinflussung durch folgendes l.

Aufserdem wirkt aber auch bleibendes intervok. Eine dissimilatorische Wirkung von V oder ausl. Eigentümlich paröy m. Unbetontes e vor X zu i in reviye reveiller 40 70, miyör micho etc.

Andrerseits df. In DE ILLOS ist l frühzeitig gefallen, und wie im Schriftfranz, cies , schliefst sich der VokaHsmus eng an den von les v. Ausnahmen im SO.

Was die vorvokahschen Formen betrifft, so bewahi't l im WaUon. BST ILLU, -OS v. Sonst ist häufig im Gegensatz zum Schriftfranz, der o-Laut bewahrt Übergangslaute in ku 2 17, fo: 5 5, ftp 5 33 ; kg: coup 1 31 2 37 4 18 30 43 31 44 39 v.

Daneben aku:kpjd 1 78 etc. Trüblaute haben wir in: po. Im Gegensatz zum Schriftfranz, bewahrt den Vokal vor Trübung möni meunier 20 ss.

Eine besondere Entwicklung vor l' scheinen j ö? PEDUCLU 13 1. Beeinflussung der Vokale durch 1. E 10 Zum Teil hat l keine Wirkung, fällt u frühzeitig und der Diphthong ie nimmt seinen gewohnten Gang v.

Häufig iü: miü 39 i5 56 56, viü z 7 12 39 27 40 1 56 66, srü cieux 33 ELLU anal. Konsonanten v. Den lu'spr.

Das 6, jedoch unter Schwund des w, ist wohl erhalten in bmliot 28 22, esva 34 ; dagegen nicht mehr in ina agneau 27 17, mursa 24, huta 30, oza: 34, woneben bia: Wo einfaches e und dessen Weiterentwicklungen vorliegen, ist, weil meist nur BELLU und Suff.

Auch gelegentlich daneben vorkommendes öio, io etc. Sicher konnte im Wallon. K 49 5ei pi. Urtel, Zur Kenntn. Auffällig rapeih 51 i8. SOLIÜ: sp 30 Auf dieser Stufe vereinigen sich mit diesen Fällen häufig Fremdwörter mit lat.

Der urspr. Diphthong erscheint noch häufig: fau faut 13 3 32 5, saut- 13 7, saudrö 13 9, rsaufa 13 12, sauf 30 33, ut r a.

Mit ao : äot 31 69, käozo haoze 31 8 Zwischenlaute von u. Ferner z. Beeinflussung durch folgendes r. Bei f, f ist Diphthongierung seltener.

Als ea sind wohl die Schrei- Ijungen von 38 aufzufassen, also: mcarvry h, travear 5, tear 20, prardö Weit- Beeinflussung der Vokale durch.

Eigentümlich ö in örs herse 19 Das umgekehrte: a zu e ist viel seltener, vgl. Beeinflussung durch folgendes s.

Vorkonsonantisches s hat bei seinem Ausfall den Vokal gelängt, be- sonders deutlich z. Die Längung konnte Qualitätsänderungen bewirken.

Doch ist auch manchmal in Betracht zu ziehen , ob bei diesem nicht jener a;-ähnhche Laut, den s vor seinem Abfall angenommen hat ML I , palatalisierend eingewirkt hat.

Vortonig es zu iö in iökri , iöstrem Tn akiä - u. Eigentümlich rdsta veste 58 rasköfr- v. Auffällig rau vos 30 2s.

E 22 LAUTLEHRE. B e einfliissiing durch Palatale. Häufig Vereinfachung zu i't : üs USTIU 5 53 v. Unklares Etymon bei hiifrot bu i rette 13 Itarüy 38 3, rüya rue 58 4 scheint auf eine abweichende Entwicklung der Gruppen -UCA -UGA zu deuten.

ÖS 12 55 scheint auf OSTIU zurückzugehen. Letzteres bei sui SUM , das die mannigfachsten Formen aufweist: sü : sü 85 12 do 39 so 40 14 46 05 50 62 si 29 12 32 33 sm 10 u söj 13 10 so 20 1 22 32 so 1 4 Sio sc 24 2 28 80 55 sc 30 63 siix 45 22, sw ; ferner pui PUTEU 7 is v.

Put in pending! Property leased by the corporation to a lessee may also qualify for the credit. Conversely, the lessee could issue a debit note to the landlord.

In the case of agreements between non-competitors, the licensee normally does not own a competing technology.

This is in particular the case where the licensee must make large investments in further developing the licensed technology.

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PeuRneu
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